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büro für nichtlineares denken

Kunst am Bau Auftrag auf der Palliativstation des Universitäts Klinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel

Nach den Interviews mit Mitarbeitern der Station entschlossen wir uns zunächst einen Schritt zurückzutreten. Unsere Recherche startete mit dem Blick auf Schleswig-Holstein und seiner Landschaft. In den Gesprächen ging es oft um die Themen Heimat, Landschaft, Natur und Identifikation. Unsere Recherchereise begann bei der Landwirtschaft, führte uns über Ameisenvölker und einem Erdreichquerschnitt schließlich zu Gänsen bzw. vielmehr zu den Grafiken, die deren Flugrouten ergaben. Dieses schien eine spannende ästhetische Assoziation zum Thema Landschaft zu sein, ohne Landschaft abzubilden.

Ausgehend davon führten wir weitere Recherchen zu Gänsen, deren Mythologie und Symbolik durch. So werden Gänse als Verbindung zwischen Himmel und Erde gesehen oder die Gans oft als Muttertier bezeichnet. In Schleswig-Holstein sind Gänse jedem ein präsentes Bild. Allerdings sind die Flugtiere hier nur auf der Durchreise. Nur wenige Gänse brüten in diesem Bundesland. Mit dem Bild der „Durchreise“ waren wir somit inhaltlich auf mehreren Ebenen wieder bei der Palliativstation angekommen.

Hinter dem ‚büro für nichtlineares denken‘ stehen Chili Seitz und Ute Diez. utediez.de
Als Künstlerinnen arbeiten sie mit öffentlichen, halb-öffentlichen Räumen und Architektur. Sie intervenieren, verbinden und verdeutlichen.
Das büro für nichtlineares denken bietet künstlerische Handlungstrategien als Dienstleistung und Möglichkeitsräume als Ware. 2013 gründeten sie die GbR um in dieser Formation unterschiedlichste Aufträge anzunehmen und Projekte zu realisieren.


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Flur der Paliativstation des UKSH

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Linien und Schriftzeichnung

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Stimmenvielfalt der unterschiedlichen Gänse

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Rastplätze der Gänse in Schleswig-Holstein

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Rastplätze der Gänse partiell in den Patientenzimmer

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Brutplätze der Gänse in Schleswig-Holstein im Empfangsbereich